Stiftertafel, Marktbreit (Ufr.)
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Objektart
Tafel
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Material
Stein; behauen
- Inventarnummer P160a.115.001.001
- Zugang Leihnahme
- Creditline CAHJP, P160a-115, Marktbreit, Bl. 1
- Zitiervorschlag Theodor Harburger, Stiftertafel, Marktbreit (Ufr.), CAHJP, P160a-115, Marktbreit, Bl. 1
- Permalink https://sammlung-online.juedisches-museum-muenchen.de/objekt/stiftertafel-marktbreit-ufr-50003255
Werktext
Eine hebräische Gedächtnistafel in Stein. Text in Abschrift wiedergegeben auf dem letzten Blatt [S. 8]. (Fehlerhafte Veröffentlichung in: D. Kaufmann, Urkundliches aus dem Leben Samson Wertheimers, S. 122). H.: 1,38 m. Br.: 0,78 m.<br />|להיות למזכרת לאות למשמרת // להמנוח כ' שמשון בר יצחק שהיה // פ"ו המדינה שווארציבורג והיה // משובח וממולא וזהיר // בעסקי המדינה וזריז כחריץ // במורג : ולזוגתו מרת קרינלה // בת מהר"ר יוסף ווערטהיים // הצנועה מנשים באהל // וחיל וסורג : שהשתתפו יחד // במצוה כמעשה אומן ואורג : // שהניחו אחריהם ברכה : סך // שלשה מאות ר"ט להדליק שתי // פתילות בנר אחד תמיד תוקד // ערוכה : והמעות ניתן לידי אנשי // הבטחה // כדי שלא יבא הדבר // לעולם לידי שכחה : גם הקדישו // המקום אשר נבנה עליה הבית // כנסת הזה להעלות בו // תפלתינו כריח המנחה : // וקבלו הקהל עליהם // להזכיר נשמת הזוג הנ"ל בכל // שבת וי"ט לענגם במנוחה : // ויוחו על משכבותם : // ובצרור החיים תהא צרורה // נשמתם : ה' תמוז תע"ח לפ"ק<br />|„[Dies] soll sein zum Gedenken, zum Zeichen, zur Erinnerung an den Verstorbenen, den ehrenwerten Samson, Sohn des Isaak, welcher Landesvorsteher [von] Schwarzeburg [Schwarzenberg] war. Und er war lobenswert, vollkommen und umsichtig bei Angelegenheiten der Land[judenschaft], und tüchtig wie ein spitzer Stein am Dreschschlitten [in Anlehnung an Jes. 41,15]. / Ferner [zum Andenken] an seine Gattin, Frau Krönle, Tochter unseres Lehrers, unseres Meisters, des Herrn Josef Wertheim[er], die Bescheidene unter den Frauen im Zelt [in Anlehnung an Ri. 5,24], Mauer und Schutzwand. Sie beteiligten sich gemeinsam an guten Werken im Handwerk des Künstlers und Webers. Sie hinterließen als Schenkung eine Summe von dreihundert Reichstalern zum Anzünden von zwei Dochten an einer Lampe, immer zum Brennen bereit. Das Geld wurde in die Hände von vertrauenswürdigen Personen gegeben, auf dass die Sache nie dem Vergessen anheimfalle. Auch stifteten sie den Platz, auf dem diese Synagoge errichtet wurde, damit in ihr emporsteigen unsere Gebete wie der Duft des Speiseopfers. Die Gem