Porträt Rabbiner Hirsch Aub
- Datierung 1844
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Objektart
Gemälde
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Material
Öl auf Leinwand
- Maße 77,2 cm x 64,5 cm
- Inventarnummer JM 32/2016
- Zugang Schenkung 2016
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Personen / Institutionen
Hirsch Aub (Dargestellte_r)
Hugo Sternfeld (aus dem Besitz von) - Creditline Jüdisches Museum München, Sammlung Porträts, JM 32/2016; Foto: Franz Kimmel
- Zitiervorschlag David Ottensooser, Porträt Rabbiner Hirsch Aub, 1844, Jüdisches Museum München, Sammlung Porträts, JM 32/2016; Foto: Franz Kimmel
- Permalink https://sammlung-online.juedisches-museum-muenchen.de/objekt/portraet-rabbiner-hirsch-aub-50000571
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Werktext
Rabbiner Hirsch Aub war mit Therese Aub verheiratet. Aus dieser Ehe gingen acht Kinder hervor. Emilie Sternfeld (1831-1908) war eines dieser Kinder. Sie hat offenbar ein Gemälde ihres Vaters, das sich heute in der Sammlung des JMM (JM 32/2016) befindet, in die Ehe mitgebracht. Da das Ehepaar Hugo und Emilie Sternfeld in München überlebt hat und auch ihre Tochter Maria Josephine bis zu ihrem Tod in München blieb, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Porträt über ein anderes Familienmitglied nach New York gelangte, oder tatsächlich, wie bisher vermutet, über ein ehemaliges Mitglied der Münchner Jüdischen Gemeinde, um dann ab 1941 seinen Platz in der Synagogengemeinde Beth Hillel in Washington Heights zu finden. Von dort fand das Gemälde seinen Weg ins Jewish Museum in New York, als Beth Hillel in den 1960er-Jahren einige seiner Kunstobjekte abgab. 2013 wiederum schenkte das Jewish Museum dem JMM das Porträt von Rabbiner Hirsch Aub und so hatte es nach einer langen Reise seinen Ausgangspunkt München wieder erreicht.
|Vgl. hierzu auch den Notizzettel von Theodor Harburger: Gemälde, München (Obb.) (P160a.129.219.001)