Misrach, München (Obb.)
-
Objektart
Grafik
-
Material
Papier; Scherenschnitt, Federzeichnung
- Inventarnummer P160a.129.215.001
- Zugang Leihnahme
- Creditline CAHJP, P160a-129, München, Bl. 215
- Zitiervorschlag Theodor Harburger, Misrach, München (Obb.), CAHJP, P160a-129, München, Bl. 215
- Permalink https://sammlung-online.juedisches-museum-muenchen.de/objekt/misrach-muenchen-obb-50004653
Werktext
[Privatbesitz Kunsthändler Jakob Spaeth, St. Annapl. 1:] Misrach-Tafel: H.: 34,5 cm. Br.: 35 cm. (Die Maße schließen einen 3 cm breiten Holzrahmen ein!) Papier; weißer Scherenschnitt mit schwarzen Federzeichnungen auf rosa schwarz gemustertem Hintergrund. Obere Randleiste durchgehend mit Tieren und Pflanzen, in der Mitte Doppeladler. Rechts und links in Felder aufgeteilte Leisten mit Menschenfiguren, Tieren und Pflanzen. Unten durchgehende Randleiste mit ländlicher Szene (Häuser, Tiere, Bäume und Menschen). Oberes Hauptfeld: Zwischen zwei Löwen ein Schild mit Beschriftung: [heb]. Unteres Hauptfeld: Verschlungener Wald mit Jägern und Tieren (Hirsche, Hunde, Eichkätzchen und Vögel). Auf drei Zwischenleisten die Urheber- und Widmungsinschrift: [heb] (Di., 17. Nov. 1818) [heb] (Hochzeitsgeschenk = Einwurf) [heb] (= Pflaumloch) [heb] (Phot. V/484).
|מזרח // מצד זה רוח חיים $ נעשה ונגמר ביום שנכפל בו כי טוב ח"י מרחשון תקע"ט לפ"ק $ ע"י הצעיר הנזכר למטה // איין ווארף $ מן הצעיר שמעון פפלוינלאך $ ולעת עתה ש"ץ ושו"ב (= שוחט ובודק) בעיר דינסבאך (= ) // להבח' (= להבחור) החתן כ' שמואל בן כ' פייס ז"ל מקריילסהיים עם בת גילו הב"י הכלה געלה בת כ' דוד יחי' מהנ"ל
|Misrach [Osten], // von dieser Seite: Lebensodem. $ Hergestellt und vollendet am Tag, an dem [Gott] zweimal sagte "dass es gut war", 18. Cheschvan 579 der kleinen Zählung [Dienstag, 17.11.1818], $ von dem unten genannten jungen Mann. // Einwurf [= Hochzeitsgeschenk] von dem jungen Mann Simon Pflaumloch, $ zur Zeit Vorbeter und Schächter und Fleischbeschauer in der Stadt Dünsbach(?) für den ledigen Bräutigam, den geehrten Samuel, Sohn des geehrten Feiss, seligen Angedenkens aus Crailsheim mit der gleichaltrigen, der teuren Jungfrau, der Braut Gelle, Tochter des David, er möge leben von dem oben genannten.