Memorbuch, Ermreuth (Ofr.)
- Datierung 19. Jhdt.
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Objektart
Buch
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Material
Papier; beschrieben
- Inventarnummer P160a.050.003.008
- Zugang Leihnahme
- Creditline CAHJP, P160a-050, Ermreuth, Bl. 3
- Zitiervorschlag Theodor Harburger, Memorbuch, Ermreuth (Ofr.), 1800, CAHJP, P160a-050, Ermreuth, Bl. 3
- Permalink https://sammlung-online.juedisches-museum-muenchen.de/objekt/memorbuch-ermreuth-ofr-50002101
Werktext
Memorbuch: Papier. 13 einseitig beschriebene Blatt. Titelblatt beschädigt. [heb]. [Hanoten Tschua] für König Ludwig I. v. Bay. aus dem 19. Jahrh. in deutscher Sprache und hebräischer Kurrentschrift. Ein älterer [heb] [Hanoten Tschua] für Herrn Künzberger (d.i. Künßberg), auf der letzten Seite in flüchtiger Kursivschrift in hebräischer Sprache eingetragen. (Phot. d. Titelseite "Diverse I Handschr.").[Foto CAHJP, P160-1047]<br />|פנקס הבימה // שקורין אלמימר בוך // שייך לקהל קודש ערימרייט // להתפלל בו לעתים ולימים // ידועים : ולהזכיר נשמות // אשר בארץ החיים גנוזים // ומחבואים : על ידי הכותב // נח משה בא"(א) כמר מאיר // ז"ל מק"(ק) טכי ( =?Tachau) ולע"ע חזן [ו]א(ל)? // בק"ק ערימרייט : לסדר ולפרט // וה°יה כי יצ°ע°ק אלי(?) ושמעתי(?) // כי חנ°ון° אנ°י לפ"ק // הנ"ת $ הנ"ת<br />|Pultheft[?] // genannt Almemorbuch, // gehört der heiligen Gemeinde Ermreuth, // um daraus zu beten an bekannten Jahreszeiten und Tagen. // Und an Seelen zu erinnern, // die im Lande des Lebens verwahrt // und verborgen sind. Durch den Schreiber // Noa Moses, Sohn meines Herrn, meines Vaters, des geehrten Herrn Meir, // seligen Angedenkens, aus der heiligen Gemeinde Tachau(?), zur Zeit Kantor und [...] // in der heiligen Gemeinde Ermreuth. Nach der Ordnung und der Zählung // "Und es wird geschehen, wenn er zu mir schreiet, so werde ich hören, // denn ich bin erbarmungsvoll" [Ex. 22,26] der kleinen Zählung.// Hanoten Tschua [Gebet für den Landesfürsten. Wörtlich:] Der Sieg gewährt den Königen (Ps. 144,10).$ Hanoten Tschua [Gebet für den Landesfürsten. Wörtlich:] Der Sieg gewährt den Königen (Ps.144,10). <br />|Das Chronogramm für die Jahreszahl ist laut Harburger "derart abgegriffen" (in: Addenda zu Harburgers Notizen, maschinengeschriebenes Exzerpt von Magnus Weinbergs "Untersuchungen zum Wesen des Memorbuches" (in Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft 16 (1924)), dass sich nicht mehr genau feststellen läßt, welche Buchstaben markiert waren