Giebel, Ichenhausen (Schw.)
- Datierung 1762–1763
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Objektart
Ornament
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Material
Stein; behauen
- Inventarnummer P160a.088.012.001
- Zugang Leihnahme
- Creditline CAHJP, P160a-088, Ichenhausen, Bl. 12
- Zitiervorschlag Theodor Harburger, Giebel, Ichenhausen (Schw.), 1762, CAHJP, P160a-088, Ichenhausen, Bl. 12
- Permalink https://sammlung-online.juedisches-museum-muenchen.de/objekt/giebel-ichenhausen-schw-50002917
Werktext
Privathaus (Friedberger) Haus von 1763. Giebel Barock. Über der Eingangstüre. Muschelwerk Kartusche mit Inschrift: [heb] [Foto CAHJP, P160-32 und 33]
|שחור על לבן זכר לחרבן שנת תקכ"ג לפ"ק (1763 = 523(5))
|Schwarz auf Weiß, als Erinnerung an die Zerstörung, im Jahr 523 der kleinen Zählung (1762/1763).
|Harburger 1927a (=BIGZ, 19. Sep. 1927): "Eine ausgesprochene Sederplatte aus Zinn mit sinngemäßer Beschriftung finden wir im Hause des Herrn Friedberger in Ichenhausen und bei Herrn Dr. M. J. Gutmann, besonders die erste ist sehr schön ausgeführt. Das Friedberger'sche Haus, das schon seit seiner Erbauung (1763) im Familienbesitz ist, bezeichnet sich schon beim äußeren Anblick als jüdisches Eigentum. Es trägt in einer geschmackvollen Cartouche die Zeilen: (hebräisch und deutsch) 'Schwarz auf Weiß, Erinnerung der Tempel-Zerstörung, im Jahre 1763'; dazu ist im oberen Türbalken eingeschnitten der Wunsch: (hebräisch und deutsch) 'Gesegnet seist Du bei Deinem Eingang und gesegnet bei Deinem Ausgang, im Jahre 1763'; Abb. 3). Ein besonders reicher Zimmerschmuck des Friedberger'schen Hauses ist die prächtige Lampe, die ähnlich einer Sabbatlampe, jedoch mit 16 Kerzen erstrahlt (Abb. 4). Sie dürfte mit dem Hausbau zeitlich zusammenfallen."
|Ichenhausen, Wiesgasse 1, in Privatbesitz erhalten. Rechter Türflügel und Türsturz mit hebräischer Inschrift erhalten und in der ehemaligen Synagoge Ichenhausen ausgestellt.