Chanukka-Leuchter, München (Obb.)

von Theodor Harburger

CC BY-NC 4.0

  • Datierung 1796–1841
  • Objektart Leuchter
  • Material Silber; gegossen
  • Inventarnummer P160a.129.140.001
  • Zugang Leihnahme
  • Creditline CAHJP, P160a-129, München, Bl. 140
  • Zitiervorschlag Theodor Harburger, Chanukka-Leuchter, München (Obb.), 1796, CAHJP, P160a-129, München, Bl. 140
  • Permalink https://sammlung-online.juedisches-museum-muenchen.de/objekt/chanukka-leuchter-muenchen-obb-50004567

Werktext

[Privatbesitz JR Dr. Wilhelm Kitzinger, Giselastr. 1:] Chanukkah-Menorah: Silber. H.: 37 cm. Br.: 35 cm. Quadratische Fußpl. Seitenl.: 11 cm. Stempel [N] = Nürnberg [pic] [pic] {Auf einem stark defekten, aber in seiner Ausführung ursprünglich völlig übereinstimmenden Leuchter im Besitz der jüd. Gem. Hohenems (Voralsberg) sehen die Stempel so aus: [pic R] =; [pic f] =;} Auf einer quadratischen Fußplatte, die auf 4 Löwen ruht, steht ein schlanker sich verjüngender Stamm, dessen Spitze die Figur der Judith bekrönt, die das überlange Schwert und das abgeschlagene Haupt des Holofernes trägt. Der Stamm ist in einer Girlande in Louis XVI-Geschmack geziert. Von ihm gehen je 4 Arme nach beiden Seiten aus, die mit offenen Glocken und Kugeln geschmückt sind und die Ölbehälter tragen. An den Ölbehältern und dem gleichgestalteten, abnehmbaren Schammasch, der auf einer vom Stamme unterhalb der Figur ausgehenden Hand ruht, sind Glöckchen mit Schwengeln angebracht. Jede Seite der Ölbehälter ist mit einem Deckel geschlossen, auf dem sich in der Art von Zinnfiguren flache Silberfiguren eines zum Schuss anlegenden Jägers in der Tracht des Rokoko und eines jagenden Hundes auf der einen, eines Hirsches und eines Hasen auf der anderen Seite befinden. Bei jeder Gruppe ist auch ein Baum angebracht. (Phot. III/261).