Chanukka-Leuchter, München (Obb.)

von Theodor Harburger

CC BY-NC 4.0

  • Datierung 1798–1799
  • Objektart Leuchter
  • Material Silber; getrieben, ziseliert
  • Inventarnummer P160a.129.027.001
  • Zugang Leihnahme
  • Creditline CAHJP, P160a-129, München, Bl. 27
  • Zitiervorschlag Theodor Harburger, Chanukka-Leuchter, München (Obb.), 1798, CAHJP, P160a-129, München, Bl. 27
  • Permalink https://sammlung-online.juedisches-museum-muenchen.de/objekt/chanukka-leuchter-muenchen-obb-50003474

Werktext

Verein f. jüdische Museen Bayern, E.V.: Chanukkah-Menorah: Silber. Stempel: [13Z] = Mannheimer Beschau. Jahresbuchstabe: [pic] = δ = 1794 - 1801. (Wolfsangel) 18./19. Jahrh. Meisterstempel: Jung = Carl Ludwig Jung, Meister 1790. H.: 36,5 cm. Br.: 25 cm. T.: 8,5 cm. Auf vier Balusterfüssen kräftiger Untersatz, dessen Vorderseite eine Vase mit Tüchergehäng zeigt. 8 Ölbehälter in flacher Schiffchenform mit Dochthaltern, zur Seite auf gedrehtem Stiel Schammasch (Bedienungslicht) in gleicher Form. Die Rückwand mit kleinem Gitter aus Blattgewinden und umlaufenden Bandwerk zeigt flachen Pilaster mit beschrifteten Kartuschen, auf denen Löwen stehen und Halbkrone tragen. Darüber in Blattgewinde Ovalkartusche mit hebräischer Jahresangabe. Die Texte lauten: Oben in der Mitte: [heb] Rechte Kartusche: [heb] Linke Kartusche: [heb] In dem freien Mittelfeld unter Glas auf Pergament geschrieben die Segenssprüche zum Chanukkahfest, der Gebetshymnus: Hanerot halalu ... [heb] und folgende Angabe über den Besitzübergang des Stückes an Salomon, S. d. Israel, Moses Levi u. s. Gattin Hendlah, T. d. Hirz Bühl, aus dem Nachlass des Israel Moses Levi, am Mo., 15. November 1830. [heb] Auf der Rückseite dieses Einsatzes ist in deutscher Sprache geschrieben: Diese Menorah erworben durch Erbschaft von dem würdigen Herren Israel Moses Aberle, dessen Sohn Herr Salomon Aberle mit seiner Frau Henriette, geb. Bühl und von diesen gelangte sie wieder aus der Erbschaft in den Besitz von Aberle und seine[r] Frau Babette, geb. Carlebach, 1, IV. 1872 (Phot. VI/591). Erworben durch Auktion "Sammlung Kirschstein" bei H. Helbing, 12. Juli 1932 um M. 290.- (+ M. 29) (Kat. Nr. 24a). Albert Brinckmann, Die Innung des Mannheimer Gold- und Silberarbeiter (Mannheimer Geschichtsblätter, V. Jahrg., 1904, Nr. 7, Sp. 149-156 und Nr. 8/9, Sp. 173-188). Ferdinand Schmitt, Werkzeichen der Mannheimer Goldschmiede und deren Arbeiten (Mannheimer Geschichtsblätter, IX. Jahrg., 1908, Nr. 5, Sp. 101-111). Brinckmann berichtet, daß Carl Emil Jung, den er in seiner Li