Leonhard Eckertsperger

Biografie

Leohard Eckertsperger war ein Münchner Maler.

 

Er wurde in eine Handwerkerfamilie geboren. Während des Ersten Weltkriegs diente er im BMW-Flugmotorenbau. Ab 1921 besuchte er die Hans Hofmann Schule für Bildende Kunst.

 

Die Schule förderte Eckertspergers Interesse an der Naturbeobachtung und am Impressionismus. Im selben Jahr begann er, an der Münchner Akademie der Bildenden Künste bei Karl Caspar zu studieren. Während seines Studiums erhielt Eckertsperger den Deutschen Albrecht-Dürer-Preis sowie Preise in Wettbewerben für Kinderporträts. 1937 wurde sein Lehrer Caspar als „entarteter“ Künstler diffamiert und Eckertsperger musste sein Studium beenden. In dieser Zeit arbeitete er als freischaffender Maler in München und Gstad am Chiemsee. Er war für verschiedene künstlerische Techniken wie Öl, Aquarell, Lithografie und Radierung bekannt. 1944 wurde Eckertsperger nach Oberstdorf evakuiert. Die meisten seiner Gemälde waren am Chiemsee gelagert und blieben erhalten. Nach dem Krieg malte Eckertsperger zunehmend naturalistisch und konzentrierte sich auf Landschaftsmalerei.

 

1972 kehrte er nach München zurück. In seinem Spätwerk beschäftigte er sich mit figurativen Kompositionen.