Jacques Émile Édouard Brandon

  • Lebensdaten: 1831 - 1897

Biografie

Jacques Émile Édouard Brandon war ein französischer Maler, besonders bekannt für seine Darstellungen jüdischer Sujets.

Brandon stammte aus einer sephardischen Familie. Sein Vater war der Pariser Bankier und Kunsthändler Elie Péreira-Brandon. Ab 1849 studierte Brandon an der École des Beaux-Arts in Paris, 1856 ging er nach Rom, wo er bis 1863 lebte. Dort lernte er Edgar Degas kennen, dessen Werke er später sammelte. Nach seiner Rückkehr nach Paris wandte er sich vermehrt jüdischen Themen zu wie beispielsweise der Darstellung von Feiertagen in Synagogen oder Rabbiner beim Gebet. In Paris arbeitete er eng mit dem irischen Künstler Nathaniel Hone dem Jüngeren zusammen und teilte sich auch ein Atelier mit ihm. Auf Einladung von Degas zeigte er 1874 fünf seiner Gemälde in einer Ausstellung, die später als die erste Impressionisten-Ausstellung bekannt werden sollte. 1890 stellte Brandon 17 Bilder im Pariser Salon Champ de Mars aus. Werke von Brandon befinden sich heute u. a. in Chicago, New York, Philadelphia, London, Paris, Dublin, Brüssel und Tel Aviv.