Historische Fotografie der Schlossbrauerei Planegg: Eisgalgen

Foto: Franz Kimmel

  • Objektart Fotografie
  • Material Papier; Sw-Fotografie
  • Maße 15,5 cm x 22,2 cm
  • Inventarnummer JM 43.06/2019
  • Zugang Ankauf 2019
  • Creditline Jüdisches Museum München, JM 43.06/2019; Foto: Franz Kimmel
  • Zitiervorschlag Historische Fotografie der Schlossbrauerei Planegg: Eisgalgen, Jüdisches Museum München, JM 43.06/2019; Foto: Franz Kimmel
  • Permalink https://sammlung-online.juedisches-museum-muenchen.de/objekt/historische-fotografie-der-schlossbrauerei-planegg-eisgalgen-50005358

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Werktext

Um Bier länger haltbar zu machen, wurde es in kühlen Bierkellern gelagert. Füt die notwendigen niedrigen Temperaturen war Natureis nötig, das die Brauer aus zugefrorenen Seen und Weihern gewannen oder an sogenannten Eisgalgen produzierten. Das waren große Holzgerüste, an denen herablaufendes Wasser zu Eiszapfen gefror. In den Bierkellern hielt das Eis bis in die späten Sommermonate.
|Diese Aufnahme ist Teil einer Fotosammlung, in einer eigens dafür gefertigten Schatulle. Die Silberplakette auf dem Deckel mit der Inschrift „Zur Vermählungsfeier ergebenst gewidmet von den Beamten der Schloßbrauerei Planegg“ lässt vermuten, dass die Fotokassette ein Geschenk der Planegger Brauer zur Hochzeit von Karl von Hirsch und Margarete von Schwind war, die im Jahr 1902 im Schlossgut Planegg geheiratet haben.